| Musiktag |
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"Christi Herrlichkeit erstrahlet, Gottes Licht uns leuchtet klar. Solch Gemeinschaft hält dem Lichte stand fürwahr" (Wege des Herrn, kurz WDH 194). Unser überaus reichhaltiger und vielfältiger Liederschatz ist von großer Bedeutung für unsere Versammlungen und Zusammenkünfte. In einer kurzen Versammlung zu Beginn wurden wir dazu ermuntert, besonders in Trübsal ein Lied auf den Lippen zu haben oder in unserem Inneren zu singen. „Unglaub drückt nieder, Glaube singt Lieder. Mitten in Trübsal. O herrlicher Tag!“ (WdH 274). Dann wird der Alltag so leicht und wir werden gefüllt mit dem Geist des Glaubens und der Hoffnung. „Jerusalem, mein Vaterhaus! Bald schallt wie großes Sturmgebraus. Das neue Lied der Treuen dort, drum ständig vorwärts zu dem Heimatort.“ (WdH 232) Wir sind dazu berufen, als eine/einer der 144.000 dieses neue Lied zu singen. Dazu müssen wir aber selbst ganz rein sein! Wir hörten in diesem Zusammenhang von dem Sprichwort „das ist doch immer das alte Lied“. So soll es bei uns nicht sein, wir sind berufen zu einem Leben in Verwandlung. „Hab das Ziel vor Augen, Bruder, in der Not und Trübsalszeit, das ist nötig um zu reifen, drum sei froh im Glaubensstreit.“ (WdH 302) Verschiedene Brüder drückten ihre große Dankbarkeit für die Musik und unsere Lieder, deren Vielfalt sie zu einer Hilfe und einem Ansporn in jeder Lebenslage macht, aus. Gott gehört ALLE Ehre, wir müssen uns wirklich in viel mehr Dankbarkeit üben! „Lasst uns alle Gott nun ehren. Aus dem tiefsten Herzensgrund preisen, Jesus, unsren Herren, seine Güte machen kund!“ (WdH 355)
Dann begann auch schon der musikalische Teil, der alle Erwartungen übertraf und in seiner Vielfalt kaum zu überbieten war. Dank dem fantastischen Einsatz der Licht– und Audiotechnik wurden die Beiträge visuell und auditiv „veredelt“ an unser Auge und Ohr gebracht. Nach einer festlichen Eröffnung der ehemaligen BOH-Bläser sang der Jugendchor ein kräftiges Glaubenslied (WdH 467), gefolgt von einem atmosphärischen Querflöten-Instrumental. Nach zwei auferbaulichen Liedern des neu gegründete Erwachsenenchors (WdH 240, 413) durften wir erleben, wie sich die Gemeindemusik vor 50 Jahren angehört haben durfte: eine traditionelle Band, ausgestattet mit Mandoline, Banjo, Geige, Trompete und Kontrabass, spielte uns ein flottes Medley.
Der Kinderchor mit „Es schallt ein Ruf mit lautem Klang“ (MB 33), begleitet vom Streicher Nachwuchs hatte seinen ersten Auftritt. Affen, Schweine, Löwen und viele andere Tiere stolzierten über die Bühne.
Der diesjährige Gitarrenkurs mit über 20 jungen Gitarristinnen und Gitarristen bewies uns mit einem kräftigen „Ein herrlicher Morgen“ (WdH 410), was man mit Wille und Fleiß schon innerhalb kürzester Zeit erreichen kann. Dann folgte ein Film („Musik: gestern – heute – morgen“), der zum einen unterhaltsam, zum anderen aber auch anspornend war, unseren musikalischen Fokus nun wirklich auf die Zukunft und auf die Nachwuchsarbeit zu legen. Der Wert und die Kraft unserer Versammlungsmusik kamen klar zum Vorschein. Nachdem die Band mit dem schwungvollen „Glorious“ jeden Fuß zum mitwippen brachte, sang uns ein Duett das ergreifende Lied „Alles führt Gott hinaus nach seinem Plan“ (WdH 472). Den Abschluss machte der Jugendchor mit dem Lied „Glaube an Gott“ (WdH 265). Wer jetzt gedacht hatte, es sei schon Schluss sah sich getäuscht: Nach einem kulinarischen Leckerbissen eröffneten die BOH-Bläserden zweiten Teil des Musiktages und bewiesen mit rasanten Märschen, dem Lied „Die Affen rasen durch den Wald“ sowie einem Gospel, das man auch im fortgeschrittenen Alter noch richtig Stimmung machen kann! Bei der darauf folgenden Instrumentendemonstration wurde jedes gespielte Instrument ausgestellt und konnte von den Kindern und Jugendlichen unter fachgerechter Betreuung ausprobiert und angespielt werden.
Vielen Dank für diesen wundervollen Musiktag, der uns einmal mehr die Kraft, die Vielfalt und den Inhalt unserer Lieder verdeutlicht hat. November 2010
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„Redet untereinander in Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singet und spielet dem Herrn in euren Herzen“ (Eph. 5, 19). Mit diesem Bibelvers wurde ein fantastischer und gesegneter Musiktag eröffnet.





